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Ab dem 01. Januar 2016 wird das iFQ seine Arbeit als Abteilung 2 "Forschungssystem und Wissenschaftsdynamik" des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) in Berlin fortführen

Auf die Homepage des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung gelangen Sie hier.

Wissenschaftsbefragung 2016 startet im März

Die Abteilung 2 "Forschungssystem und Wissenschaftsdynamik" des DZHW startet im März dieses Jahres die Wissenschaftsbefragung 2016 (Trendstudie). Die Befragung knüpft an die iFQ-Wissenschaftlerbefragung aus dem Jahr 2010 an und bezieht erstmals neben der Professorenschaft auch den akademischen Mittelbau ein. Die Themen umfassen unter anderem Forschungsfinanzierung (Antragsverhalten, Motive, Strategien), wissenschaftspolitische Einstellungen, Beschäftigungssituation des wissenschaftlichen Nachwuchses, leistungsorientierte Mittelvergabe/Zielvereinbarungen sowie Arbeitszeitbudgets und wissenschaftliches Fehlverhalten. Der umfangreiche Fragenkatalog erfasst dabei nicht nur aktuelle Stimmungen und Einschätzungen, sondern erlaubt mit der Erhebung detaillierter Kontextvariablen differenzierte Analysen des Forschungshandelns von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern.
Der Befragungszeitraum der Studie erstreckt sich von März bis April 2016, Auswertungen der Studie sind gegen Ende des laufenden Jahres zu erwarten.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Kerndatensatz Forschung (Version 1.0) veröffentlicht und durch den Wissenschaftsrat zur Implementierung empfohlen

Im Zuge der zurückliegenden Wintersitzungen (20.–22. Januar 2016) hat sich der Wissenschaftsrat mit der Spezifikation für einen Kerndatensatz Forschung (Version 1.0) befasst und diese zur Einführung an Forschungseinrichtungen in Deutschland empfohlen. Die Empfehlungen gehen auf den Hintergrund und die Ziele des Vorhabens ein, stellen den Entwicklungsprozess dar, fassen die Inhalte der Spezifikation und des Kerndatensatzstandards zusammen und enthalten Vorschläge für die Implementierung und Weiterentwicklung des Kerndatensatzes im deutschen Wissenschaftssystem.

Die Empfehlungen des Wissenschaftsrats zur Spezifikation des Kerndatensatz Forschung sowie die entsprechende Pressemitteilung sind nun öffentlich einsehbar.

Die Spezifikation des Kerndatensatz Forschung: Version 1.0 und weitere Informationen zu den Ergebnissen und dem Projekt sind auf diesen Seiten hinterlegt.

Das 10-jährige Bestehen des iFQ wurde am 7. Dezember 2015 mit einem großen Festakt im Museum für Naturkunde in Berlin begangen.

Unter dem Dinosaurier wurde gefeiert, "geslamt" und Abschied genommen vom Institut für Forschungsinformation und Qualitätssicherung. Wir danken allen Gästen und Grußwortrednern für Ihr Kommen!

iFQ-Jahrestagung "Kritik als Dienstleistung?
Wissenschaftliche Ratschläge für die Politik zwischen Legitimation und Intervention" in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften am 7. und 8. Dezember 2015

Zehn Jahre Wissenschaftsforschung am Institut für Forschungsinformation und Qualitätssicherung nahmen wir zum Anlass zu fragen, welche Merkmale wissenschaftliche Einrichtungen der Qualitätssicherung ausmacht. Die renommierten Referenten/innen und rund 150 Teilnehmer/innen der 8. iFQ-Jahrestagung diskutierten während der zwei Veranstaltungstage, was die Forschung dieser Institutionen in den unterschiedlichen Gebieten von der Gesundheits- über die Entwicklungs- bis hin zur Wirtschaftspolitik bewirken kann und wie ihre wissenschaftliche Kritik im Spannungsfeld von Legitimation und Intervention organisiert und problematisiert wird. Zu den Rednerinnen und Rednern gehörten u.a. Roger A. Pielke Jr. (Autor von The Honest Broker), Sabine Maasen, Monika Jungbauer-Gans, Gert G. Wagner, Jürgen Windeler und Peter Weingart.

Weitere Informationen zur iFQ-Jahrestagung finden Sie hier. Die Präsentationen der Referenten/innen können hier angesehen werden

Summer School "Quo Vadis wissenschaftliche Qualität?"

Vom 14.–18. September 2015 wurden im Rahmen der Summer School "Quo Vadis wissenschaftliche Qualität?" Qualitätsvorstellungen in der wissenschaftlichen Wissensproduktion sowie von Wissenschaftseinrichtungen diskutiert. Zu den Referentinnen und Referenten gehörten:
Georg Krücken und Otto Hüther (Kassel), Paul Wouters und Sarah de Rijcke (Leiden), Eva Barlösius und Bernd Kleimann (Hannover), David Kaldewey (Bonn), Wendy Espeland (Chicago), Christine Musselin (Paris), Estrid Sørensen (Bochum), Tobias Peter (Freiburg), Tanja Bogusz (Berlin), Monika Jungbauer-Gans (DZHW Hannover), Stefan Hornbostel (Berlin).

Informationen zu Promotionsnoten aktualisiert

Das am iFQ entwickelte Informationssystem Promotionsnoten wurde aktualisiert und umfasst nun die Zahlen bis Ende 2013. Basierend auf Daten des Statistischen Bundesamtes bietet es eine Visualisierung der Benotungspraxis von Promotionen in Deutschland im Zeitverlauf. Das Informationssystem ermöglicht es, nach Fächern und Hochschulen zu differenzieren und zeigt erhebliche Unterschiede zwischen diesen auf.

iFQ veröffentlicht Studie zur Wirksamkeit der EU-Förderung

Welche Auswirkungen hat das Forschungsrahmenprogramm der Europäischen Union auf die Qualifikationen und die Karriere der geförderten Wissenschaftler? Mit welchen Daten und Methoden lassen sich auch künftig die Effekte der EU-Förderung auf die wissenschaftlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten bewerten? Mit der Beantwortung dieser Fragen hat die Europäische Kommission ein Konsortium bestehend aus IDEA Consult, dem Institut für Forschungsinformation und Qualitätssicherung (iFQ) und PPMI Vilnius beauftragt. Die Ergebnisse liegen jetzt vor.

Weitere Informationen …

Sonderausgabe der Research Evaluation zu wissenschaftlichen Indikatoren erschienen

Eine aktuelle Sonderausgabe der Research Evaluation versammelt Aufsätze zur quantitativen Bestimmung von wissenschaftlichen Leistungen. Insbesondere untersuchen die Autorinnen und Autoren, inwieweit auch neuere Leistungsdimensionen wie Kooperationen, Mobilität, Karriereentwicklung oder Wissens- und Technologietransfer bei der Nutzung und Weiterentwicklung von Indikatoren angemessen berücksichtigt werden können. Die Aufsätze sind im Nachgang der Science and Technology Indicators Conference 2013 entstanden. Ausrichter der internationalen Konferenz der Wissenschaftsforschung war das iFQ.

Die Sonderausgabe der Research Evaluation ist abrufbar unter:
http://oxfordjournals.org/our_journals/rev/science_and_technology_indicators.html (vollständige Beiträge sind kostenpflichtig)

 

Neue Publikationen

 
Download Huber, Nathalie / Wegner, Antje et al. (Hg.), 2015: MERCI (Monitoring European Research Council's Implementation of Excellence): Evaluation Report on the Impact of the ERC Starting Grant Programme. iFQ Working Paper No.16. Berlin: iFQ.  
Download Blümel, Clemens / Gauch, Stephan / Hendriks, Barbara / Krüger, Anne / Reinhart, Martin, 2015: In Search of Translational Research: Report on the Development and Current Understanding of a New Terminology in Medical Research and Practice. iFQ-Berichte No. 54, Berlin: iFQ.  
  Hornbostel, Stefan, 2015: Das Zitat als Währung. in: Lahusen, Christiane; Markschies, Christoph (Hg.): Zitat, Paraphrase, Plagiat. Wissenschaft zwischen guter Praxis und Fehlverhalten, Frankfurt/New York: Campus Verlag, 307-316.  
Download Hornbostel, Stefan / Möller, Torger, 2015: Die Exzellenzinitiative und das deutsche Wissenschaftssystem: Eine bibliometrische Wirkungsanalyse. Wissenschaftspolitik im Dialog 12, Berlin: Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften.  
Download Alexander Botte / Ute Sondergeld / Marc Rittberger (Hrsg.), 2015: Monitoring Bildungsforschung. Befunde aus dem Forschungsprojekt "Entwicklung und Veränderungsdynamik eines heterogenen sozialwissenschaftlichen Feldes am Beispiel der Bildungsforschung". Verlag Julius Klinkhardt. Bad Heilbrunn.  
  Special Section: 18th International Conference on Science and Technology Indicators: Translational Twists and Turns: Science as a Socio-Economic Endeavor. In: Research Evaluation 2015, 24 (1). DOI: 10.1093/reseval/rvu033. Online.  
  Hauss, Kalle / Kaulisch, Marc / Tesch, Jakob, 2015: Against all odds: Determinants of doctoral candidates' intention to enter academia in Germany. International Journal for Researcher Development.  
IDEA Consult / iFQ / PPMI, 2014: Study on assessing the contribution of the framework programmes to the development of human research capacity RTD   Human Research Capacity. In: European Commission (Hg.): Brussels: Union européenne. DOI: 10.2777/51230.  
  Chi, Pei-Shan, 2014: The characteristics and impact of non-source items in the social sciences – a pilot study of two political science departments in Germany; Dissertation. Humboldt-Universität zu Berlin, Philosophische Fakultät I, urn:nbn:de:kobv:11-100221693. Online.  
  Donner, Paul, 2014: Enhanced self-citation detection by fuzzy author name matching and complementary error estimates. In: Journal of the Association for Information Science and Technology. doi: 10.1002/asi.23399. Online.