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Nutzbarkeit bibliometrischer Indikatoren im Universitätsbenchmarking
Mehrere Universitäten führen derzeit ein Projekt zum Thema „Universitätsbenchmarking – Kennzahlenvergleich Forschung und Lehre“ durch. Organisatorisch wird das Projekt durch das Hochschulinformationssystem (HIS) betreut. Gegenstand des Projekts ist die Entwicklung eines praktikablen und für Vergleichszwecke geeigneten Tableaus von Kennzahlen für ein internes Universitätsbenchmarking zum Zweck hochschulinterner Steuerung und mit dem Ziel, ein verallgemeinerungsfähiges Benchmarkmodell zu entwickeln. Um ein möglichst vollständiges Bild dieser Aktivitäten zu zeichnen, sollen in einer Pilotstudie in Zusammenarbeit mit dem iFQ auch Daten zur Forschungsperformanz generiert werden. In einem im Rahmen des Kompetenzzentrums Bibliometrie initiierten Begleitprojekts wird die Eignung bibliometrischer Indikatoren für das Universitätsbenchmarking geprüft. Auch werden die bibliometrischen Daten mit weiteren Kennzahlen (z.B. Personalausstattung) in Beziehung gesetzt, um so geeignete Indikatoren zu identifizieren und konstruieren. Bei der Analyse werden zudem neue Strategien der Forschungsevaluation (bspw. Qualität vs. Quantität) und die daraus entstehenden Effekte untersucht.
Laufzeit: Juli 2011 – Dezember 2012
Kooperationspartner: Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Friedrich-Schiller Universität Jena, Universität Ulm, Hochschulinformationssystem (HIS)
Finanzierung: Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Friedrich-Schiller Universität Jena, Universität Ulm, BMBF
Ansprechpartnerin: Marion Schmidt