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Pilotvorhaben zur Identifizierung internationaler Kooperationsmöglichkeiten

Im Februar 2008 hat die Bundesregierung ihre Strategie zur Internationalisierung von Wissenschaft und Forschung verabschiedet. Eines der Ziele dieser Strategie ist die Stärkung der Forschungszusammenarbeit mit den "weltweit Besten". Das "Pilotvorhaben zur Identifizierung internationaler Kooperationsmöglichkeiten" hat die Grundlagen für ein bibliometrisches Monitoring-Instrument erarbeitet, welches dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und seinen Fachabteilungen Informationen über potentielle internationale Kooperationspartner zur Verfügung stellen und Entscheidungsprozesse unterstützen kann. Das Instrument ermöglicht, in abgegrenzten Themengebieten potentielle Kooperationspartner auf den Ebenen von Ländern, Organisationen und Wissenschaftlern zu identifizieren.

Das Monitoring-Instrument ist exemplarisch für die Themenfelder Future Internet, Biotechnologie 2020+ und Bioökonomie erarbeitet worden, ist letztlich aber für beliebige Felder nutzbar. Zu seinen Grundlagen gehören Verfahren zur Feldabgrenzung über Suchterme, zur inhaltlichen Charakterisierung der Forschung von Untersuchungsobjekten sowie ein speziell auf Kollaborationsaspekte ausgelegtes Set an Indikatoren zur Messung qualitativer und quantitativer Publikationsleistung. Bereits existierende Kooperationsbeziehungen werden über Ko-Autorenschaften mit deutschen Akteuren ermittelt.

Da die Feldabgrenzung in der Bibliometrie nach wie vor an ihre methodischen Grenzen stößt, wird in dem Begleitprojekt Feldabgrenzung und internationale Kollaborationen: Praktische Begleitforschung zum Pilotvorhaben zur Identifizierung internationaler Kooperationsmöglichkeiten eine verbesserte Methode zur Abgrenzung komplexer Themenfelder entwickelt. Ferner wird das Indikatorset weiterentwickelt.

Laufzeit: Dezember 2010 – November 2011
Kooperationspartner: Institut für Wissenschafts- und Technikforschung (IWT) der Universität Bielefeld
Finanzierung: BMBF/Internationales Büro
Ansprechpartner: Haiko Lietz, Dr. Jasmin Schmitz