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Das ProFile-Promovierendenpanel

Promovierende stellen im deutschen Wissenschaftssystem noch immer eine weitgehend unbekannte Größe dar. Bereits die einfache Frage, wie viele Personen gegenwärtig an deutschen Hochschulen promovieren, kann auf der derzeitigen Informationsgrundlage nur sehr unzureichend beantwortet werden. Folglich ist es kaum möglich, solide Aussagen über die Bedingungen, die Verläufe und den Erfolg von Promotionen zu treffen.

Das iFQ hat aufgrund der unbefriedigenden Datenlage das ProFile-Promovierendenpanel ins Leben gerufen. Dabei handelt es sich um eine Längsschnittstudie zur Situation von Promovierenden und ihren berufliche Karrieren im Anschluss an die Promotion.
Seit April 2009 werden Doktorandinnen und Doktoranden unterschiedlicher Hochschulen und Einrichtungen in regelmäßigen Abständen hinsichtlich ihrer Promotionsbedingungen und Karriereverläufe befragt.
Das Ziel des ProFile-Promovierendenpanels ist es, die Determinanten der Karriereentwicklung von Promovierenden zu identifizieren und Informationen über die Promotionsbedingungen unter Berücksichtigung internationaler Vergleiche bereitzustellen. Dabei wird dem Einfluss von strukturierten Promotionsprogrammen besondere Aufmerksamkeit geschenkt.

Das ProFile-Promovierendenpanel versteht sich als Angebot für unterschiedliche Adressaten:

  • Promovierende und Promovierte
  • Universitäten und Fördereinrichtungen
  • Wissenschaft, Wissenschaftspolitik und die interessierte Öffentlichkeit.

 

Ankündigung:

Die Daten Promovierendenpanels ProFile stehen ab Januar 2016 als on site SUF zur Verfügung. Im September 2015 fand eine erste training session zur Einführung in die Daten statt.

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