Promotionsnoten in
Deutschland 2001-2015

 

Datengrundlage

Statistisches Bundesamt
Anmerkungen zur Datenqualität

Statistisches Bundesamt

Die hier verwendeten Daten werden im Rahmen einer (kostenpflichtigen) Sonderauswertung dem DZHW, Abteilung 2 (vormals iFQ) vom Statistischen Bundesamt (DESTATIS) zur Verfügung gestellt und sind prinzipiell frei zugänglich.

Die Promotionszahlen wurden über jeweils drei Jahre aggregiert, um temporäre Schwankungen zu relativieren und datenschutzbedingte Verblendungen zur Anonymisierung der Personen aufgrund geringer Fallzahlen zu minimieren. Bei denjenigen Hochschul-Fächer-Kombinationen, bei welchen die Zahl der abgelegten Promotionen trotz Aggregierung unter 5 liegt, werden die Promotionsnoten entsprechend ausgeblendet. Im gesamten Zeitraum wurden 380.367 abgeschlossene Promotionen gemeldet, von denen bei 361.328 die Note bekannt ist (5,0% Note unbekannt).

Bei der Berechnung der Anteile der Promotionsnoten werden nur die Fälle berücksichtigt, in denen die Note bekannt ist. Fallzahlen unter 20 werden hell dargestellt, um für die gesonderte Beachtung bei der Interpretation zu sensibilisieren. In der Detailansicht werden alle Fälle dargestellt, um ein möglichst komplettes Bild der Notenanteile zu vermitteln.

Anmerkungen zur Datenqualität

  • Meldeprozess: Die Hochschulen berichten im Rahmen des Hochschulstatistikgesetzes (HStatG) u.a. die Zahlen der abgelegten Prüfungen und Noten an die jeweiligen Landesämter, welche ihrerseits diese Daten entsprechend an das Bundesamt weiter geben. Da an den einzelnen Hochschulen unterschiedliche Notenskalen verwendet werden, müssen diese im Rahmen des Meldeprozesses vereinheitlicht werden. Es ist dabei Aufgabe der Hochschulen, ihre jeweiligen Bewertungsskalen in die Skala des Statistischen Bundesamtes zu überführen. Der entsprechende Schlüssel liegt den Hochschulen vor. Dennoch kommt es in einzelnen Fällen zu Inkonsistenzen, die auch im Rahmen der obligatorischen Plausibilitätsprüfungen der Statistischen Landesämter und des Statistischen Bundesamtes nicht auffallen.
  • Fachsystematik: Eine weitere Quelle von Inkonsistenzen kann darin bestehen, dass die Zuordnung von Fachbereichen/Lehrstühlen zur Studienbereichssystematik des Statistischen Bundesamtes durch die Hochschulverwaltungen nicht immer eindeutig ist.
  • Differenzierung: Die erhobenen Daten ermöglichen zum aktuellen Zeitpunkt keine Differenzierung zwischen externen und internen Doktorandinnen und Doktoranden. Zudem ist eine weitere Ausdifferenzierung auf Studienfächer nicht sinnvoll, da dabei die Fallzahlen zu klein werden um vergleichbare Anteile zu generieren.
  • Rundung der Anteile: Die Prozentzahlen der Anteile werden im Diagramm auf Ganzzahlen gerundet. Die zugrundeliegenden Anteile werden jedoch in einem Infofeld bei Bewegen der Maus über das Diagramm angezeigt.
  • Fehlende Werte: Die Daten umfassen nur die gemeldeten Promotionen, in denen die Note bekannt ist. Da insgesamt 5,0% der Promotionen ohne Note gemeldet wurden, ist eine leichte Verzerrung der vergleichenden Ergebnisse nicht auszuschließen.
  • Abgebrochene Promotionen: Das Datenmaterial beinhaltet keine Informationen über die Anzahl abgebrochener Promotionen. Diese Zusatzinformation würde das vom Datenmaterial vorgezeichnete Gesamtbild der Dominanz von der Noten summa cum laude und magna cum laude gegebenenfalls relativieren.
  • Fallzahlen: Interpretierbar sind nur Angaben, denen mehr als 20 Promotionsfälle zugrunde liegen. Kleinere Fallzahlen (mehr als 5 und kleiner als 20) sind in einem blassen Farbton dargestellt. Diese Angaben dienen lediglich der Information (die Fallzahlen erscheinen, wenn der Cursor auf den entsprechenden Balken gesetzt wird), sie sollten nicht zur Interpretation von Trends herangezogen werden.