Promotionsnoten in
Deutschland 2001-2015

 

Korrekturhinweise von Hochschulen

Seit der Veröffentlichung des Informationssystems Promotionsnoten des DZHW, Abteilung 2 (bis 31.12.2015 iFQ) auf Grundlage der Promotionsnotenstatistik des Statistischen Bundesamtes im November 2012 erreichen das DZHW wiederholt einzelne Hinweise auf Abweichungen zwischen den veröffentlichten amtlichen und den an den Universitäten verwendeten/geltenden Zahlen. Diese sind oft mit der Aufforderung verbunden, die Datengrundlage unserer Visualisierung entsprechend anzupassen.

Das DZHW sieht sich jedoch zur Änderung der amtlichen Statistik nicht befugt!
Ferner hält das DZHW eine eigene Erhebung parallel zur amtlichen Statistik für nicht sinnvoll.

Gleichwohl nimmt das DZHW das Problem ernst und bietet betroffenen Hochschulen hier die Möglichkeit, einen entsprechenden Vermerk zu hinterlassen und gegebenenfalls korrekte Zahlen zur Verfügung zu stellen (siehe Tabelle unten). Außerdem werden die betroffenen Hochschulen innerhalb der Visualisierung mit dem Verweis auf Korrekturen deutlich farblich (rot) hervorgehoben.

Das DZHW weist darauf hin, dass für die Richtigkeit dieser Vermerke allein die Hochschulen verantwortlich sind.

Hinweise auf fehlerhafte Daten senden Sie bitte an promotionsnoten@forschungsinfo.de

Eingangs-
datum
Hochschule Anmerkung Daten/Link
21.07.2015 TU Darmstadt Die TU Darmstadt teilt mit, dass im Zeitraum 2011 bis 2013 bedingt durch die Umstellung des Campusmanagementsystems fehlerhafte Promotionsnoten an die Amtsstatistik gemeldet worden sind. Der Anteil von summa cum laude ist real deutlich niedriger. Insbesondere wurde das Fach Biologie an der TU Darmstadt in den Medien als explizites Beispiel für eine vermeintlich inflationäre Vergabe von summa cum laude-Promotionsnoten angeführt. Diese Darstellung entspricht nicht den tatsächlichen Fakten und beruht auf der fehlerhaften, von der TU Darmstadt zu verantwortenden Daten-Basis. Der tatsächliche Anteil von summa cum laude-Promotionen in Biologie im Durchschnitt der Jahre 2011-2013 beträgt nicht 81 % (wie in den an DESTATIS gemeldeten Daten), sondern liegt bei 12 % und somit im Bundesdurchschnitt. Der Anteil der summa cum laude-Promotionen an der TU Darmstadt ist auch in anderen Fächern deutlich geringer als im "Informationssystem Promotionsnoten in Deutschland" des iFQ dargestellt. mueller.ma@pvw.tu-darmstadt.de
07.12.2015 Goethe Universität Frankfurt am Main iFQ: Die GU Frankfurt teilt mit, dass die amtlichen Zahlen von 2011 bis 2013 nicht mit den tatsächlichen Zahlen übereinstimmen. [Nach Angaben der GU ist die Ursache eine fehlende Unterscheidung zwischen „summa cum laude“ und „cum laude“ bei der internen Verbuchung der Promotionsnoten]  Promotionsnoten 2011-2013 GoetheUni FaM Korrekturen Okt 2015.pdf

17.11.2014 Universität Konstanz iFQ: Die Universität Konstanz teilt mit, dass die amtlichen Zahlen für die Jahre 2002 bis 2013 nicht mit den tatsächlichen Zahlen übereinstimmen. Die korrekten Zahlen stehen zum Download bereit (rechte Spalte). [Anmerkung iFQ: Durch die Aggregation über jeweils drei Jahre wirken sich die Korrekturen nur schrittweise auf die Gesamtzahlen des jeweils jüngsten Intervalls aus.]  Promotionsnoten nach Fach 2002 bis 2004.pdf

 Promotionsnoten nach Fach 2005 bis 2007.pdf

 Promotionsnoten nach Fach 2008 bis 2010.pdf

 Promotionsnoten nach Fach 2011 bis 2013.pdf

michaela.potthast@uni-konstanz.de
17.09.2014 BTU Cottbus-Senftenberg iFQ: Bei der Datenerfassung wurden bis 2012 die Anteile der "summa cum laude"-Promotionen nicht explizit ausgewiesen.
25.09.2014 FU Berlin iFQ: Bei der Umrechnung/Anpassung der Notenskalen wurde im Zeitraum 2010-2012 (bzw. 2011-2013) ein großer Teil der "summa cum laude"-Promotionen der Kategorie "Note nicht bekannt" zugeschlagen.
23.10.2014 Leibniz Universität Hannover iFQ: Bis zum Jahr 2006 wurde ein großer Teil der Noten "mit Auszeichnung" bzw. der "summa cum laude"-Promotionen in der Kategorie "Note nicht bekannt" geführt. Ab 2007 sind die Zahlen korrekt.
10.02.2015 LMU München iFQ: Aufgrund von Problemen bei der Übersetzung der fakultätseigenen Notenskalen in die Skala der amtlichen Statistik stimmen bis 2014 die dem Landesamt gemeldeten Zahlen (insb. für summa-cum-laude Abschlüsse) nicht mit den tatsächlichen Zahlen überein.
20.04.2015 JMU Würzburg iFQ: Bei der Umrechnung/Anpassung der Notenskalen kam es in Sommer- und Wintersemester 2009 zu abweichenden Zahlen. (Aus "magna cum laude" wurde "summa cum laude" und "summa cum laude" wurde in "Note unbekannt" umbenannt.)
03.07.2015 Universität des Saarlandes Im Zeitraum 01.01.2011 bis 31.12.2013 wurden im Fachbereich Informatik an der Universität des Saarlandes insgesamt 115 Promotionen abgelegt, davon 13 mit cum laude (11,31 %), 78 mit magna cum laude (67,82%) und 24 mit summa cum laude (20,87 %). sekr.fakultaet6@mx.uni-saarland.de
2012 Christian-Albrechts-Universität zu Kiel iFQ: Es besteht Unklarheit hinsichtlich der Aggregation von Fachbereichen innerhalb der Universität im Verhältnis zur Systematik von DESTATIS in den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Ferner teilt die Universität folgende Zahlen für Promotionen im Fach Biologie für die Jahre 2008 bis 2010 mit: summa cum laude: 11,2 Prozent; magna cum laude: 70,1 Prozent; cum laude: 17,9 Prozent; rite: 0,7 Prozent